Eisenacher Brückenbau 2.0
Der zweite Brückenbau am Eisenacher Mühlgraben dauert nur noch Wochen und nicht Jahre wie zuvor. Die Stadtverwaltung profitiert von den Erfahrungen des ersten Projekts.

Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass die Fußgängerbrücke an der Eisenacher Jakobschule wegen Korrosion durch einen Neubau ersetzt werden muss. Im Gegensatz zur benachbarten Brücke an der Synagogenstraße konnte die Stadtverwaltung eine lange Hängepartie mit jahrelanger Sperrung vermeiden. Seit Anfang Mai ist die Brücke gesperrt, schon nach sechs Wochen ist die neue Brücke an Ort und Stelle. Es fehlen noch abschließende Anschluss- und Geländerarbeiten Dabei konnte man auf die Erfahrungen an der Nachbarbrücke an der Synagogenstraße zurückgreifen. Die Brücke wird ebenfalls aus glasfaserverstärktem Kunststoff vorgefertigt und vor Ort eingesetzt.
Die neue Brücke wird nun auch offiziell für den Radverkehr freigegeben. Das freut besonders die benachbarte Grundschule, zu der immer mehr Schüler mit dem Fahrrad kommen. Bleibt zukünftig nur noch die Gefährdung durch die zahlreichen Elterntaxis, die bisher noch bis zum Schultor vorfahren konnten. Die unhaltbare Situation soll nach Öffnung der Brücke neu geregelt werden. Wir fordern einen wirksamen Schutz der Grundschulkinder, wie er in anderen Städten längst üblich ist. Denn der ADFC drängt auf einen verbesserten Schutz unserer Jüngsten im Verkehr.