Gründung des Parlamentskreises Fahrrad am 8. April 2022 © ADFC / Lammel

ADFC begrüßt Gründung des „Parlamentskreis Fahrrad“

 

Fraktionsübergreifendes Engagement pro Rad / ADFC begrüßt Gründung des „Parlamentskreis Fahrrad“

 

Die fahrradpolitischen Berichterstatter von SPD, Grünen, FDP und CDU/CSU im Bundestag haben heute in Berlin einen fraktionsübergreifenden „Parlamentskreis Fahrrad“ gegründet. Gemeinsam mit interessierten Abgeordneten werden Mathias Stein, Swantje Michaelsen, Valentin Abel und Gero Storjohann radpolitische Themen erörtern. Die Zusammenarbeit des Parlamentskreises ist ausschussübergreifend angelegt und soll neben Verkehrsthemen auch die Bereiche Gesundheit und Wirtschaft adressieren. Der Fahrradclub ADFC begrüßt die erneute Konstituierung des Parlamentskreises und betont die Dringlichkeit einer grundlegenden Reform des Straßenverkehrsgesetzes.      

ADFC-Bundesgeschäftsführerin Ann-Kathrin Schneider sagt: „Auf den Straßen und in den Wohnzimmern werden fahrradpolitische Debatten schon fast täglich und mit großer Vehemenz geführt. Der Wunsch, Städte und Dörfer mögen fahrradfreundlicher und lebenswerter werden, ist ja bundesweit in aller Munde. Gut, dass diese Debatten jetzt auch verstärkt in den Deutschen Bundestag dringen. Wir freuen uns sehr, dass auch der neue Bundestag wieder einen Parlamentskreis Fahrrad hat – und werden gern fachliche Beiträge leisten. Höchste Priorität hat aus der Perspektive des ADFC die im Koalitionsvertrag angekündigte Modernisierung des Straßenverkehrsgesetzes. Von dessen Ausgestaltung hängt ab, ob Kommunen in Zukunft ohne übertriebene bürokratische Hürden klima- und menschenfreundlichen Verkehr ermöglichen können.“     

Hinweis an Redaktionen: Aktuelles Fotomaterial finden Sie im blauen Medienkasten.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 200.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einladen, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich Fahrradfahrende in jedem Alter sicher und zügig fortbewegen können. Hierfür setzen wir uns auf politischer Ebene ein. Zugleich sind wir Ansprechpartner zu allen Fragen rund ums Fahrrad - vom Tourismus über die Technik bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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