ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork

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Autogipfel abgesagt: Einlenken der Bundesregierung pro Mobilitätsprämie erwartet

 

Die Absage des für den 2. Juni vorgesehenen Autogipfels im Kanzleramt wertet der Fahrradclub ADFC als positives Signal.

 

Er erwartet, dass die Bundesregierung auf den massiven Widerstand in der Gesellschaft gegen eine Abwrackprämie reagiert – und statt einer reinen Kaufprämie für Autos auch die Anschaffung von Fahrrädern, Pedelecs und Cargobikes sowie Bahn-Abos fördern wird.    

Dazu ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork:

„Italien und Luxemburg haben vorgemacht, wie das geht – nach dem Corona-Shutdown Mobilität zu fördern, ohne dabei einseitig auf das Auto zu setzen. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie diesen Weg für Deutschland ebenfalls einschlägt. Deutschland braucht nicht mehr Autos, sondern bessere Alternativen!“

Forderung nach einer Mobilitätsprämie findet breite Unterstützung

Ende April hatte sich auf Initiative des ADFC eine breites Verbände- und Unternehmensbündnis formiert, das statt einer Autoprämie eine Mobilitätsprämie für alle fordert, mit der man beispielsweise auch Fahrräder und Bahn-Abos kaufen kann. Das Anliegen des Bündnisses des ADFC mit Verbraucherzentrale Bundesverband, Autoclub ACE, der Allianz pro Schiene und vielen weiteren fand breite gesellschaftliche Unterstützung: vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen VDV, Ver.di und dem DGB Niedersachsen, den Oberbürgermeistern von Düsseldorf und Hannover, von renommierten Verkehrs- und Umweltwissenschaftler:innen sowie dem Bundesumweltministerium. Eine repräsentative Umfrage der Allianz pro Schiene hatte gezeigt, dass rund 60 Prozent der Bundesbürger sich dafür aussprechen, statt einer erneuten Abwrackprämie eine breit angelegte Mobilitätsprämie einzuführen.

 

 

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Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 190.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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